Branding, liebe Freunde der gepflegten Ausrede, ist kein Schönheitswettbewerb. Es ist die bittere Realitätsspritze, die zeigt, was bleibt, wenn das ganze Gerede von „Kundenzentrierung“ und „Purpose“ verpufft. Branding ist nicht das Versprechen, das du auf deine Website schreibst sondern das Geständnis, das zwischen den Zeilen steht. Die Frage ist nicht: „Wie sehe ich aus?“ sondern: „Habe ich überhaupt eine Haltung, oder spiegle ich nur zurück, was der Markt gerade hören will?“

Branding ist kein Moodboard, kein hübsches Logo, und schon gar kein Workshop, in dem Menschen über Visionen reden, die sie selbst nicht glauben. Es zeigt, was du wirklich bist, nicht was du vorgibst zu sein.
Deshalb arbeiten so wenige Marken richtig damit:
Sie müssten sich zuerst ehrlich machen.
Die meisten trauen sich das nicht.

