Im Jahr 2025 hat die Menschheit alles außer Geschmack. KI kann Mona Lisa auf Rollschuhen tanzen lassen, Bananen als Präsidenten inszenieren und Porträts zaubern, bei denen sogar das Model vor Scham errötet. Doch während weltweit in Millionen Küchen fotorealistische Illusionen gebrutzelt werden, schmeckt alles nach Convenience: fettarm, phantasielos, fade. Willkommen im Zeitalter der Bildgenerierung, in dem der schärfste Algorithmus nicht gegen lauwarme Prompts gewinnt.

Feminismus ist kein Feinkostprodukt. Keine PR-Kampagne. Kein Sharepic mit Zitat von Simone de Beauvoir. Er ist ein Werkzeug. Eine Störung. Eine Zumutung. Und das ist auch gut so. Denn solange Gleichheit noch erklärt werden muss, ist sie nicht erreicht. Und solange Gleichstellung hübsch aussieht, aber unbequem fehlt, braucht es keine hübschere Verpackung sondern eine bessere Rezeptur.
Warum bringen wir den Robotern Intelligenz bei, während der Mensch weiter rückwärts zum Neandertaler marschiert?

Die Die Zukunft der Werbung gehört Strategien, die auf Resilienz statt Reizung setzen. Werbung wird entweder verantwortungsvoller oder irrelevant. Konsumenten werden kritischer, Plattformen transparenter, Regulierung strenger. Wer dann noch auf Manipulation baut, wirkt wie ein Pferdehändler im Zeitalter der Elektromobilität.
Wer heute „50% reduziert“ liest, spürt in etwa dasselbe wie ein Pavian, dem man die Bananen mit Ritalin mariniert hat: eine Mischung aus instinktloser Gier und kurzzeitiger Euphorie, gefolgt von tiefer Verachtung für die eigene Spezies.
Die Zukunft des Online Verkaufens beginnt genau hier. Nicht mit besseren Algorithmen, sondern mit weniger Aufdringlichkeit. Nicht mit noch mehr Personalisierung, sondern mit Respekt vor Entscheidung. Menschen wollen nicht geführt werden. Sie wollen sich wiederfinden. Und sie folgen nicht Produkten, sondern Menschen, bei denen sie das Gefühl haben, dass etwas übereinstimmt. Werte. Lebensansichten. Rhythmus. Realität. Genau dort endet das alte Marketing. Und genau dort beginnt etwas Neues.

Die Sonne geht unter, das Smartphone wird gezückt, und der digitale Jagdinstinkt erwacht: „Tinder, Bumble, Hinge, Badoo“ ein Dschungel aus Profilbildern, die mehr Glanz haben als der Sonnenuntergang von Santorini und doch genauso flüchtig sind. Wenn ein Mann auf diesen Apps scrollt, dann tut er das nicht, um sich die nächste Dokumentation über Antarktis-Eisbären anzusehen. […]
Plattformen behandeln ihre User gern wie Autofahrer mit Stockholm-Syndrom: Je lauter der Motor röhrt und je mehr die Karre wackelt, desto überzeugter sollen wir angeblich das neue Premium-Modell kaufen!? Ein Logikbruch, der jedem Basarhändler peinlich wäre. In Wirklichkeit passiert das Gegenteil: Ist das Fahrerlebnis miserabel, steigt niemand auf die Luxusausführung um man sucht sich einfach einen bessren Hersteller!
Higgsfield AI ist der visuelle Schnellkochtopf für Marketingabteilungen mit Deadline-Husten. Wer sich fragt, was aus der guten alten Kreativität geworden ist, findet die Antwort im Ladebalken: Sie wurde automatisiert, standardisiert, algorithmisiert.






