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Man muss die Corporate-Savannah nicht erklären, wenn man sie lesen kann: Toxische Menschen bewegen sich wie Hyänen, seitlich, laut, ohne Richtung. Wer erkennt, wie toxische Menschen auf die stille Haltung eines Löwen reagieren, versteht die Hierarchie dahinter. Dieser Text zeigt, warum toxische Menschen nur dort relevant sind, wo niemand Haltung hat.

Emanzipation

Toxische weiblichkeit oder einfach

das Hyänen-Paradoxon:

Das Savannah Framework wurde geschaffen, um die unbewussten sozialen, kulturellen und verhaltensbiologischen Muster sichtbar zu machen, die moderne Organisationen, Marken und Teams steuern und um eine alternative, kooperative Strukturlogik zu bieten, die echte Zugehörigkeit, Verantwortung und nachhaltigen kulturellen Wandel ermöglicht.

Moderne Emanzipation manifestiert sich heute oft als reaktive Mimikry des historisch dominanten Systems: die Übernahme maskuliner Machtgesten (Dominanz, Aggressivität, Härte) als vermeintlicher Beweis von Gleichheit. Dies führt zur Performance von Stärke, wo die Befreiung lediglich in der Vertauschung der Rollen stattfindet, nicht in deren fundamentaler Auflösung. Im Konsum und Design zeigt sich dies in der Ästhetik des Power-Dressings oder in Marken, die weibliche Führungskräfte als emotionslose, hyper-rationale Alpha-Kopien stilisieren. 

 

Emanzipation ist im Alltag oft ein Missverständnis mit Ansage: Was als Aufbruch in die Freiheit begann, landet heute nicht selten in einer Parade maskuliner Posen. Frauen übernehmen Dominanzgesten, Machtspiele und Ellbogenrituale also genau jene Mechanismen, von denen sie sich angeblich befreien wollten. Im Beruf, im Design, im Konsum wird Emanzipation inszeniert wie eine neue Disziplin: nicht als authentische Selbstermächtigung, sondern als Kampfansage im Anzug.

Das Tragische: Die tragische Ironie liegt in der fortgesetzten Validierung des patriarchalen Verhaltenskodex als einzige Form von Erfolg und Wertigkeit. Echte Emanzipation wäre die Freiheit, nicht dominieren zu müssen. Viele bemerken nicht, wie sehr sie noch immer am alten Spiel teilnehmen, nur jetzt mit anderem Kostüm.

Das Hyänen-Paradoxon:

Warum Exzellenz immer eine Kriegserklärung ist?

oder einfach gesagt:

Toxische Menschen Führungspsychologie: Das Hyänen-Paradoxon - Warum Kompetenz provoziert

Wer glaubt, dass strukturelle Defizite in Unternehmen durch Kicker-Tische, Obstkörbe oder gemeinsame Atemübungen behoben werden können, möge dieses Fenster bitte schließen. Sofort. Gehen Sie zurück zu Ihrem LinkedIn-Feed und liken Sie das nächste Zitat über „Achtsamkeit im Wandel“.

Für alle anderen, die das dumpfe, bohrende Gefühl nicht loswerden, dass wir uns kollektiv in einer Dauerschleife aus mittelmäßigem Management, dekorativer Kosmetik und kognitiver Faulheit befinden: Willkommen im Labor.

Wir müssen reden. Nicht über „Feel-Good-Management“. Sondern über Biologie. Über die brutale, unausweichliche Mathematik der Gruppendynamik. Wenn Sie in einer Führungsposition angekommen sind und Ihre Kompetenz nicht als Job, sondern als Identität begreifen, werden Sie das folgende Szenario kennen. Es ist der Moment, in dem Sie einen Raum betreten, eine Idee präsentieren oder einfach nur sind und die Atmosphäre gefriert.

Sie haben nichts falsch gemacht. Sie haben nur den Fehler begangen, in einem Raum voller Hyänen wie ein Löwe zu atmen.

Mittelmäßigkeit

erträgt keine Spiegel. Sie zerschlägt sie!

Der pathologische Befund: Warum Kompetenz eine Kriegserklärung ist? Lassen Sie uns die Romantik beiseitelegen. Moderne Organisationen sind keine meritokratischen Tempel, in denen die Besten aufsteigen. Sie sind soziale Biotope, die primär dem Machterhalt des Durchschnitts dienen.

Wissenschaftlich betrachtet ist das Phänomen als soziale Reaktanz bekannt, gepaart mit einer Prise Dunning-Kruger-Effekt. Wenn ein (e)„Löwe:in“ nennen wir sie der Einfachheit halber: die Leistungsträger; in mit Rückgrat das Revier betritt, passiert in der durchschnittlichen Abteilung etwas Faszinierendes. Die dort ansässige Population, nennen wir sie Hyänen (oder: Middle Management im Selbsterhaltungsmodus), reagiert nicht mit Bewunderung. Sie reagiert mit Panik.

Warum?

Weil Ihre bloße Existenz den Status quo bedroht. Eine Hyäne weiß instinktiv, dass sie im direkten Vergleich Skill gegen Skill, Rückgrat gegen Rückgrat keine Chance hat. Ihre einzige Überlebensstrategie ist die Inflation der Masse.

Das Rudel greift nicht an, weil die Löwin schwach ist. Es greift an, weil sie stark ist.

Die Hyäne leidet unter einer tiefen kognitiven Dissonanz. Sie sieht Ihre Exzellenz und fühlt ihren eigenen Mangel. Um dieses unangenehme Gefühl zu beseitigen, gibt es zwei Möglichkeiten:

Selbst besser werden (anstrengend, unwahrscheinlich).

Die Exzellenz der anderen als „Arroganz“, „soziale Inkompetenz“ oder „Gefahr“ umdeuten (einfach, effizient, macht Spaß).

Willkommen in der Corporate Savanne

Hier wird Leistung nicht applaudiert, sie wird pathologisiert.

Exzellenz

ist keine Einladung zur Kooperation

Sie ist eine Beleidigung

Wer glaubt, dass Kompetenz im modernen Organisationsgefüge mit Applaus belohnt wird, hat die grundlegenden Mechanismen der Gruppendynamik nicht verstanden oder zu viele LinkedIn-Posts über „New Work“ gelesen. Die Realität ist biologischer, blutiger und banaler.

Die Anatomie der Rudel-Feigheit (Zahlen statt Zähne)

Schauen wir uns den Gegner genauer an. Nicht aus Wut, sondern mit der kühlen Distanz eines Pathologen, der ein Organ entnimmt.

Hyänen sind Meister der Asymmetrie. Einzeln sind sie oft opportunistisch, feige und entscheidungsschwach. Ihr „Mut“ ist keine Charaktereigenschaft, sondern eine statistische Funktion ihrer Anzahl. Im Büro-Biotop lässt sich dieses Phänomen als „Mut-Inflation durch den CC-Verteiler“ beobachten.

Haben Sie je bemerkt, dass die Kritik nie unter vier Augen stattfindet? Dass das „Feedback“ immer vage bleibt („Man hat den Eindruck, dass…“), aber stets von einer unsichtbaren Mehrheit getragen wird? Das ist kein Zufall. Das ist Biologie.

Ein Hyänen-Rudel funktioniert über Lärm. Lärm ist der Schutzwall gegen die eigene Inkompetenz. Wenn alle schreien, schnattern und „Bedenken äußern“, fällt nicht auf, dass keiner eine Lösung hat. Sie produzieren keine Ergebnisse, sie produzieren Aktivität.

Sie zerschlägt sie

Das Rudel braucht:

  1. Echo-Kammern: Um die eigene, dünne Meinung zu verstärken.
  2. Moralische Überlegenheit: Sie framen ihren Neid als „Sorge um das Teamklima“.
  3. Isolation des Ziels: Eine Löwin, die allein steht, ist einfacher zu attackieren als eine, die Verbündete hat.

Sobald eine Löwin das Revier betritt, passiert in der durchschnittlichen Abteilung immer das Faszinierende wie ein Pattern. Die dort ansässige Population, der Hyänen (oder: Middle Management im Selbsterhaltungsmodus), reagiert nicht mit zivilisierten, sondern mit einem archaischen Reflex: Reaktanz. 

Manche Systeme greifen nicht an, weil sie bedroht werden, sondern weil sie sich ertappt fühlen.

Mittelmäßigkeit erträgt keine Spiegel

Sie zerschlägt sie

Inkompetenz ist ein Herdentier. Allein stirbt sie an der Realität

Die Anatomie der Rudel-Feigheit

Wissenschaftlich betrachtet ist die Hyäne ein faszinierendes Geschöpf. Einzeln ist sie oft opportunistisch und feige, ihr Mut ist eine direkte Funktion ihrer Anzahl. Im Büro-Biotop lässt sich dieses Phänomen als „Mut-Inflation durch CC-Verteiler“ beobachten.

Eine Hyäne greift niemals frontal an. Das wäre suizidal. Sie greift an, indem sie die Realität so lange durch den Fleischwolf der Gerüchteküche dreht, bis aus der Souveränität der Löwin „Arroganz“ und aus ihrer Stille „Desinteresse“ geworden ist. Das Rudel braucht den Lärm. Lärm ist der Schutzwall gegen die eigene Inkompetenz. Wenn alle schreien, fällt nicht auf, dass keiner eine Lösung hat.

Der Angriff erfolgt nicht, weil die Löwin schwach ist. Er erfolgt, weil ihre bloße Existenz den Hyänen schmerzhaft vor Augen führt, wie weit sie selbst vom oberen Ende der Nahrungskette entfernt sind.

Hyänen

kämpfen um Aufmerksamkeit

Löwen kämpfen um Ergebnisse

Der Moment, in dem die Mathematik kippt Warum greift das Rudel überhaupt an? Weil es Angst hat. Hyänen spüren instinktiv, dass ihre Macht rein numerisch ist. Sie ist fragil.

Die Löwin wartet. Sie wartet nicht auf Erlaubnis, sie wartet auf den Hebel. Sie weiß: Das Rudel ist nur so lange mutig, wie es keine Konsequenzen fürchtet. Die Hyänen-Logik bricht in genau dem Moment zusammen, in dem sich die Variablen ändern. Ein zweiter Löwe taucht auf (ein Vorgesetzter mit Durchblick). Oder die Löwin entscheidet, dass die Situation nun strategisch relevant genug ist etwa, wenn es um ihre „Jungen“ (das Projekt, das Budget, die Vision) geht.

Dann wechselt der Modus von Energieerhaltung auf totale Eskalation.

Und hier zeigt sich der Unterschied zwischen Lärm und Kraft: Wenn die Löwin sich entscheidet zu kämpfen, tut sie das nicht, um zu diskutieren. Sie tut es, um den Konflikt zu beenden. Hyänen wollen das Spiel am Laufen halten (denn das ist ihr Lebensinhalt); die Löwin will das Ergebnis.

- Ergebnis -

Wenn Sie sich in diesem Szenario wiedererkennen und zwar nicht als Teil des kichernden Rudels in der Teeküche – dann ist die Botschaft klar: Ihr Schweigen ist keine Schwäche. Es ist Evolution.

Lassen Sie sie kläffen. Die Naturgesetze lassen sich nicht durch Mobbing außer Kraft setzen. Wer ständig bellen muss, um gesehen zu werden, hat meistens schon längst die Witterung verloren.

Bleiben Sie stehen. Sparen Sie die Munition. Ein König schießt nicht auf Spatzen. Und eine Löwin diskutiert nicht mit Aasfressern.

Die Strategie der Stille

Das strategische Schweigen

Oder: Warum Sie nicht zurückbeißen
Hier liegt das grandiose Missverständnis vieler Beobachter und oft der Punkt, an dem junge Führungskräfte verzweifeln.

Man sieht die Löwin. Sie ist umzingelt. Das Rudel keift, zerrt an ihren Nerven, streut Gerüchte, blockiert Budgets. Und die Löwin? Sie steht da. Sie brüllt nicht. Sie wütet nicht. Sie wirkt fast… passiv.

Der Laie nennt das Schwäche 🙂Der Stratege nennt das ROI-Kalkulation (Return on Invest).

Lassen Sie uns die zoologischen Fakten auf den Tisch legen, die in der Disney-Version des Lebens gerne vergessen werden: Eine einzelne Löwin, so mächtig sie ist, hat gegen ein Rudel von zwanzig Hyänen eine mathematisch schlechte Prognose. Nicht, weil sie den einzelnen Kampf verlieren würde. Sondern weil die Kosten des Kampfes den Nutzen übersteigen

In der freien Wildbahn weiß die Löwin: Selbst wenn sie drei Hyänen tötet, wird sie an den Bissen der anderen siebzehn verbluten oder so schwer verletzt werden, dass sie nicht mehr jagen kann. Energie ist Währung. Jede Kalorie, die sie für einen Kampf gegen minderwertige Gegner (Hyänen) verschwendet, fehlt ihr bei der Jagd nach echter Beute (Ergebnisse, Visionen, Fortschritt).

Im Business-Kontext bedeutet das: Wenn Sie auf jede provokante E-Mail, jeden passiv-aggressiven Kommentar und jedes Meeting-Geplänkel anspringen, haben die Hyänen gewonnen. Sie haben Sie auf ihr Niveau heruntergezogen. Sie haben Ihre kognitive Energie, die für strategisches Denken bestimmt war, in emotionalen Abfall verwandelt.

Ihr Schweigen ist keine Unterwerfung. Es ist die arrogante, wunderbare Gewissheit, dass Sie Ihre Munition nicht an Spatzen verschwenden.

… in der freien Wildbahn weiß die Löwin, dass ein Kampf gegen zwanzig Hyänen eine mathematische Unmöglichkeit ist. Selbst wenn sie drei tötet, wird sie an den Wunden der anderen siebzehn verblenden. Energie ist Währung. Jede Kalorie, die für einen Kampf gegen minderwertige Gegner verschwendet wird, fehlt bei der Jagd nach echter Beute.

… im Business-Kontext ist das Schweigen der Löwin keine Unterwerfung. Es ist die arrogante Gewissheit, dass die Zeit für sie spielt. Während die Hyänen ihre Energie in Intrigen, Flurfunk und politische Scharmützel investieren (hoher Aufwand, null Ertrag), konserviert die Löwin ihre Ressourcen

Die Neurobiologie

der Distanz

Mathematik zu ihren Gunsten steht (8 gegen 1) und das Risiko minimal erscheint.

Warum fällt es so schwer, diesen Angriffen standzuhalten?

Weil unser Gehirn, speziell die Amygdala, soziale Ausgrenzung als lebensbedrohlich interpretiert. Vor 50.000 Jahren bedeutete der Ausschluss aus der Gruppe den Tod. Heute bedeutet er meistens nur, dass man nicht zum mittelmäßigen After-Work-Drink eingeladen wird. Ein evolutionärer Fortschritt, den wir feiern sollten.

Die Hyänen spekulieren auf diesen archaischen Schmerz. Ihr Ziel ist die psychologische Zermürbung. Sie wollen:

 

  1. Verunsicherung: „Bin ich vielleicht doch zu direkt?“
  2. Anpassung: „Ich sollte netter sein.“
  3. Rückzug: „Ich mache nur noch Dienst nach Vorschrift.“

 

Sobald Sie beginnen, sich zu erklären, haben Sie verloren. Wer sich rechtfertigt, akzeptiert die Autorität des Anklägers. Aber wer hat diese Hyänen zu Richtern ernannt? Niemand. Nur ihre Lautstärke.

Löwinnen erklären sich nicht. Sie handeln. Hyänen diskutieren über den Weg. Löwen gehen ihn. Das eine ist horizontaler Lärm, das andere vertikale Traktion.

Der Kipppunkt: Wann die Löwin Kämpft

der Unterschied zwischen Qualität und der Aggression

Lärm ist der Versuch der Schwachen, Raum einzunehmen. Stille ist der Beweis, dass man ihn bereits besitzt.

Hyänen kämpfen, um zu dominieren oder zu quälen. Löwinnen kämpfen, um zu eliminieren.

Aber und das ist der entscheidende Punkt, den das Rudel oft übersieht, bevor es zu spät ist die Passivität der Löwin ist nicht unendlich. Sie ist an Bedingungen geknüpft.

Die Löwin wartet. Worauf? Auf den Hebel.

Das Hyänen-Rudel ist nur so lange mutig, wie die Mathematik zu ihren Gunsten steht (8 gegen 1) und das Risiko minimal erscheint. Die Löwin beobachtet. Sie analysiert die Hierarchie des Rudels. Sie identifiziert den Rädelsführer. Und sie wartet auf eine von zwei Variablen:

  • Die Variable „Verstärkung“: Sobald eine zweite Löwin oder ein Löwe (ein Vorstand mit Vision, ein externer Berater mit Mandat, ein starker Verbündeter) das Feld betritt, kollabiert der Mut der Hyänen augenblicklich. Die „Mut-Inflation“ platzt wie eine Seifenblase. Plötzlich erinnern sie sich daran, dass sie Aasfresser sind, keine Jäger.
  1. Die Variable „Die Jungen“: In der Natur weicht die Löwin zurück, um sich selbst zu schützen. Aber wenn das Rudel die Jungen bedroht, wird die Kosten-Nutzen-Rechnung sofort außer Kraft gesetzt. Im Business sind Ihre „Jungen“ Ihre Kernprojekte, Ihre Werte, Ihre Integrität oder Ihre loyalen Mitarbeiter. Wenn die Hyänen diese Grenze überschreiten, endet die strategische Stille. Dann folgt die totale Eskalation.

Und hier liegt der Unterschied in der Qualität der Aggression: Hyänen kämpfen, um zu dominieren oder zu quälen. Löwinnen kämpfen, um zu eliminieren.

Wenn die Löwin entscheidet, dass der Kampf unvermeidbar ist, führt sie keine Diskussionen mehr. Sie setzt den tödlichen Biss. Eine Kündigung, eine glasklare Eskalation an die Spitze, das bloße Aufdecken der Inkompetenz vor versammelter Mannschaft. Präzise. Final. Ohne Emotion.

Lärm ist der Versuch der Schwachen, Raum einzunehmen. Stille ist der Beweis, dass man ihn bereits besitzt.

Handlungsanweisung für das Alphatier

Ignorieren Sie 90% des Lärms!

Wir leben in einer Welt, die versucht, Kanten abzuschleifen, bis nur noch harmlose Kieselsteine übrig sind.

Was bedeutet diese Autopsie für Ihren Montagvormittag?

 Hören Sie auf, darauf zu warten, dass das Rudel Sie mag.

Hyänen mögen keine Löwen.

Das ist genetisch nicht vorgesehen. Akzeptieren Sie den Hass als KPI (Key Performance Indicator) für Ihre Wirksamkeit. Wenn niemand über Sie redet, sind Sie irrelevant.

1. Bleiben Sie im Hochstatus. Lassen Sie sich nicht in den Schlamm ziehen. Reagieren Sie auf emotionale Angriffe mit faktischer Kühle. Betrachten Sie das Gekeife wie ein Wissenschaftler: „Interessant, wie das Subjekt auf Druck reagiert.“

2. Konservieren Sie Ihre ATP. Kämpfen Sie nicht jeden Kampf. Ignorieren Sie 90% des Lärms. Fokussieren Sie sich auf die 10%, die Ihre „Jungen“ bedrohen. Dort schlagen Sie hart zu.

3. Suchen Sie andere Löwen. Sie können das Rudel nicht ändern. Aber Sie können Allianzen schmieden. Exzellenz erkennt Exzellenz. Finden Sie die wenigen anderen im Unternehmen, die auch in 16K-Auflösung sehen.

4. Nutzen Sie die Angst der Hyänen. Verstehen Sie, dass das Rudel Angst hat. Nutzen Sie das. Ihre Unberechenbarkeit, Ihre Stille, Ihre Weigerung, nach ihren Regeln zu spielen, ist Ihre stärkste Waffe. Nichts verunsichert einen Inkompetenten mehr als jemand, der sein Spiel durchschaut und dabei lächelt.

Wir leben in einer Welt, die versucht, Kanten abzuschleifen, bis nur noch harmlose Kieselsteine übrig sind. Das Artistic MIND Lab ist der Gegenentwurf. Wir schleifen nicht ab, wir schärfen nach. Das hier ist kein Plädoyer für Grausamkeit. Es ist ein Plädoyer für Wehrhaftigkeit. Es ist die Erlaubnis, Ihre Zähne nicht zu verstecken, nur weil andere Angst haben, sich zu schneiden. Sie sind nicht hier, um den Frieden zu wahren, wenn der Frieden nur eine andere Bezeichnung für Stillstand ist. 

Sie sind hier, um zu jagen. Nach Ergebnissen, nach Wahrheit, nach Qualität. 

Lassen Sie sie kläffen. Die Naturgesetze lassen sich nicht durch Mobbing außer Kraft setzen. Wer ständig bellen muss, um gesehen zu werden, hat meistens schon längst die Witterung verloren. Bleiben Sie stehen. Sparen Sie die Munition. Ein König schießt nicht auf Spatzen. Und eine Löwin diskutiert nicht mit dem Mittagessen.

wenn man zum Schluss Nachts dann doch zum Hauptsicherung greifen muss ...

Die Frau, die eines Nachts zur Hauptsicherung griff, war kein Management Maskottchen, sondern die Löwin, die endlich genug hatte und scloss die Türe für alle Zeiten zu… weil Hyänen keineswegs ein Freelancer-Problem sind sie sind aktuell das EXPANSIONS PROBLEM auf das man überall mittlerweile stösst wie im Wildniss der Savanne: Sie vegetieren in jeder Brange, hinter jeder zuckersüßen Stimme lauert Raubtier-Gebiss.

Und ja, liebe Berufs-Empathen: Auch Hyänen tragen Traumata im Knickohr. Geschenkt. Wir alle kennen Menschen, denen das Schicksal wirklich das Rückgrat herausgerissen hat. Krieg, ertrunkene Familien, Beton als Matratze. Jeder von uns könnte selbst mit einigen Lebenskapiteln ein Netflix-Drama füllen. 

Aber eines tun wir sicherlich nie: Das eigene Ego als Waffe führen und andere für inneren Schrotthaufen blechen lassen.

Genau deshalb schreibe ich jetzt. Denn wir leben in einer Zeit, in der Hyänen in Firmenkorridoren wuchern wie Schimmelkulturen auf schlecht gelüfteten Wänden. Schweigen wäre unterlassene Hilfeleistung an der Vernunft denn diese Aasgourmets lassen einem, ganz wie in der Savanne, weder einen Schluck sauberes Wasser noch die kleinste Existenzsicherung: Erst kontaminieren sie die Quelle, dann reißen sie dir die Kantinenkarte aus der Hand.

... vor genau 112 Jahren

warf sich Emily Wilding Davison beim Epsom-Derby vor das Pferd des britischen Königs und zahlte mit ihrem Leben für das Wahlrecht der Frauen ...

Was mich wirklich trifft, ist die Ironie der Geschichte: Vor viele viele Jahre haben Frauen ihr Leben riskiert und oft verloren um das Joch des Patriarchats abzuschütteln. Doch was sehen wir heute? Kein Mann der Welt hat jemals eine Frau so erbarmungslos zerlegt wie manche Frauen es jetzt mit ihresgleichen tun, seit sie ihre Freiheit offiziell im Taschenformat tragen. Man muss keine Löwin mehr sein, um im Rudel zu überleben; wenn weit und breit kein einziger Löwe in Sicht ist, zerfetzen sich die Hyänen eben gegenseitig. Dieser Zustand macht mich nervös. Ich beobachte Frauen in Persien/ Iran, Ägypten, Lebanon, Israel, Afrika das sind Schwestern im Überlebenskampf. 

Und wir? Wir haben hierzulande eine hochmoderne, westliche Savannah gezüchtet, in der instinktgetriebene Reproduktion wichtiger scheint als Solidarität. Menschen wachsen zu dem heran, worauf diese Umwelt sie dressiert und aktuell züchtet sie Hyänen, keine Löwinnen.

DAZU MEHT UNTER #EMANTIPATION

Harvard Business Review Führung & toxische Kultur

Datingdramen, Interior-Katastrophen und Büro-Märchen

hier werden Büro-Märchen Datingdramen, und Interior-Katastrophen auseinander hepflückt wie ein Sonntagsbraten fachgerecht, humorvoll und mit der nötigen Würze Arroganz. Nichts für Zartbesaitete, aber ideal für Menschen mit Geschmack und Rückgrat.

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Elda Kovacevic verbindet scharfsinnige Analyse mit ästhetischem Feingefühl. Als Digital Publisher & Kolumnistin schreibt sie über moderne Lebensstile, menschliche Psychologie und die Kunst, sich in einer lauten Welt stilvoll zu behaupten. Mit einem unverwechselbaren Mix aus Humor, Tiefgang und provokanter Eleganz bringt sie komplexe Themen auf den Punkt authentisch, reflektiert und immer mit einer Prise sarkastischer Wahrheit.

Let’s shape some new ideas.

Bevor Menschen Unternehmen gründen, Marken bauen oder ihre kreativen Fantasiewesen in die digitale Wildnis entlassen, sollten sie eine brutale Wahrheit inhalieren: Man arbeitet nicht mit Produkten man arbeitet mit Menschen. Mit ihren Neurosen, Eitelkeiten, Fluchtreaktionen, Sehnsüchten und Abgründen. Psychologie kommt vor Marketing. Marketing kommt vor Design. Design kommt vor Kreation. Und Kreation entsteht und scheitert am Menschen.